Austronesische Sprachen

Malayo-polynesische Sprachen

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Die malayo-polynesischen Sprachen sind die mit Abstand bedeutendste und sprecherreichste Untergruppe der austronesischen Sprachen. Sie umfassen etwa 1100 Sprachen mit fast 300 Millionen Sprechern. Sie sind weit verbreitet über die Inseln Südostasiens und des Pazifik, nur wenige Mitglieder dieser Sprachfamilie werden auf dem asiatischen Festland gesprochen. Das Malayo-Polynesische teilt sich in zwei Hauptgruppen, das West-Malayo-Polynesische (Philippinen, Malaysia, Indonesien) und das Zentral-Ost-Malayo-Polynesische (unbedeutend).

Charakteristisch für die malayo-polynesischen Sprachen sind die Neigung zur produktiven Reduplikation (Wiederholung von Wortteilen oder ganzen Wörtern), das Fehlen von Konsonantenhäufungen, und die geringe Anzahl von Vokalen im Phonemsystem (üblicherweise fünf).


Malaiische Sprache (Wikipedia)

Die malaiische Sprache ist der linguistische Unterbau für mehrere regional gesprochene Sprachen, von denen die als Bahasa Malaysia in Malaysia und Bahasa Indonesia in Indonesien bezeichneten Varianten die bedeutendsten sind. Die Sprache gehört mit etwa 200 Millionen Sprechern zu den meistgesprochenen Sprachen der Erde. Die beiden Sprachversionen unterscheiden sich linguistisch nur geringfügig, sodass sie wissenschaftlich als eine einzige Sprache behandelt werden.

Plural
Ein einzelnes Nomen kann sowohl singularische als auch pluralische Bedeutung haben. Der Plural kann jedoch auch fakultativ durch Verdopplung oder durch Zahl- oder andere Wörter, aus deren Kontext der Plural bereits hervorgeht, besonders gekennzeichnet werden.

Tempus
Alle Zeitformen werden nicht durch Veränderungen des Verbs, sondern durch zusätzliche Adverbien oder Hilfsverben ausgedrückt.

Tempus
Alle Zeitformen werden nicht durch Veränderungen des Verbs, sondern durch zusätzliche Adverbien oder Hilfsverben ausgedrückt.

Wortbildung
Vor- und Nachsilben können auch die Bedeutung der Worte verändern. In einigen Formen werden dabei bestimmte Anlaute assimiliert.

Assimilationsregeln
Die Assimilation erfolgt nach eindeutigen Regeln abhängig vom ersten Laut des Stammwortes und der Vorsilbe. Die Vorsiben me- und pe- folgen denselben Assimilationsregeln, während auf die Silben di-, ke-, memper- und se- keine Assimilation erfolgt.

Anwendung des Stammwortes und der assimilierten Form
Da indonesische Wörterbücher häufig nach den Wortstämmen sortiert sind, ist es hilfreich, anhand dieser Regeln von einem Wort auf dessen Stamm schließen zu können. Auch in Nebensätzen, in denen ein Verb in einer dem Passiv ähnlichen Art und Weise verwendet wird, benutzt man im indonesischen den Stamm des Wortes. Beispiel: surat yang saya tulis ... = Der Brief, den ich schrieb, ... (Erläuterung: Da es im Indonesischen keine Deklinationen gibt, wird das Relativpronomen "yang" allein durch seine Stellung quasi zum Subjekt des Nebensatzes und demzufolge ist dann die Verwendung des Verbs passivisch - der Brief wurde geschrieben auch wenn es im Deutschen anders ausgedrückt wird. Diese grammatische Eigenheit ist für an Deklinationen gewöhnte Sprecher oft schwer nachzuvollziehen, weil die fehlende Deklination beim Übersetzen automatisch eingesetzt wird.)


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13. Juni 2019

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